ERP am offenen Herzen: Über Mut, Flow & echte Teamarbeit
Shownotes
n dieser Folge sprechen wir mit Betty Blömer, Director IT Business Operations bei Lampenwelt, über die Herausforderungen und Erkenntnisse bei ERP-Einführungen. Sie teilt wertvolle Einblicke, wie man Projekte erfolgreich steuert und persönliche Erfahrungen reflektiert.
Keywords ERP, Digitalisierung, Projektmanagement, IT, Transformation, Lampenwelt, Business Central, Hypercare, Teamarbeit, Partnerwahl
Key Topics Bedeutung des Bauchgefühls bei der Partnerwahl Wichtigkeit der Teamarbeit und Kommunikation Herausforderungen in der Hypercare-Phase Reflexion persönlicher Erfahrungen im Projektmanagement Veränderung durch Cloud-ERP-Systeme
Zitate "Lass das Bauchgefühl entscheiden" "Projekte leben vor der extra Meile" "Vertrauen und Ehrlichkeit sind entscheidend"
Kapitel 00:00 Einleitung und Vorstellung Betty Blömer 02:14 Bettys beruflicher Werdegang und Perspektivwechsel 06:14 Herausforderungen bei ERP-Einführungen 09:25 Beteiligung der Fachabteilungen und Projektmanagement 12:04 Zäheste Herausforderungen: Hypercare-Phase 13:38 Schlaflose Nächte und kritische Momente 15:39 Go-Live und Rückschläge 16:48 Schönste Erlebnisse in IT-Projekten 19:48 Veränderungen durch moderne ERP-Systeme 21:28 Erfolgskriterien in IT-Projekten 24:06 Perspektivenwechsel zwischen Berater- und Kundenseite 27:08 Ratschläge an die jüngere Betty 28:58 Was macht Betty, wenn sie nicht in der IT wäre? 29:46 Abschluss und Dank
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00:00:00: Wenn wir jetzt an unsere Hörer denken, die gerade vielleicht vor einer eigenen ERP-Transformation stehen oder Einführung stehen.
00:00:08: Gibt es was, was du denen mitgeben kannst?
00:00:11: Vielleicht eine konkrete umsetzbare Sache, die du wirklich hilfreich fändest oder wo du auch froh gewesen wärst wenn du das vorher gewusst hättest?
00:00:21: Ich
00:00:21: glaube tatsächlich wieder Sache Bauchgefühl, ne!
00:00:23: Das klingt immer so.
00:00:24: aber ich glaube am Ende des Tages, wenn ich jetzt zwei oder auch zwei Anbieter vor der Nase ab, die absolut gleich sind.
00:00:33: Lass das Bauchgefühl entscheiden, wen magst du lieber?
00:00:35: Das klingt jetzt irgendwie ein bisschen... Aber am Ende ist es ein sehr, sehr intensives Projekt und eine sehr intensive Zeit, die du hast.
00:00:40: Und ich glaube da sind einfach schon viele Projekte, wenn man sich mal umhört genau daran gescheitert weil diese Projekten leben dann vor der Extramalde, die alle gehen.
00:00:50: Das können wir nicht alles sagen!
00:00:51: Das ist so ein Projekt, funktioniert einfach nicht von acht bis sechszehn Uhr und dann gucken wir alle mal.
00:00:58: Also da muss es Phasen geben wo gewisse Leute bisschen mehr machen.
00:01:05: Alles eine Balance!
00:01:06: Wir müssen auch alle aufeinander aufpassen.
00:01:07: also das war jetzt nicht so dass wir ständig nicht durchgestapfen haben, das sage ich nicht aber natürlich muss es mal sein und das klappt einfach nur wenn man jemanden hat mit dem man auch wirklich anrufen kann am besten auch einen Partner den man auch weinen anruffen kann So, muss man sich das mal irgendwie vorstellen.
00:01:24: Ja ich habe vor Jahren tatsächlich auch mal eine erstaunliche statistische Zahl gefunden nämlich dass man mit einem IT-Partner, dass das manchmal länger ist als die durchschnittliche deutsche Ehe und da ist ja Obacht geboten bei der Partnerwahl würde ich sagen.
00:01:47: Herzlich willkommen zu unserer heutigen Folge von Corshift by Kulana dem Podcast für IT und Digitalisierung Und ich freue mich ganz besonders, heute den ersten weiblichen Studio-Gast bei uns zu begrüßen.
00:02:02: Das ist Betty Blümmer.
00:02:03: Betty is Director IT Business Operations der Lampenwelt GmbH Und wir zwei unterhalten uns über das Thema ERP-Einführung.
00:02:14: Bette, ich freue mich sehr, dass du da bist und wenn du magst dann verrate uns doch gleich mal ein kleines Geheimnis.
00:02:22: Wenn du bei deiner Arbeit so im positiven Sinne des Zeitgefühl verlierst Was passiert denn da?
00:02:31: Oh ja!
00:02:32: Ich freu mich auch, dass ich da bin, wenn ich in dem positiven Sinn der Zeitgefühle verdiere Ja dann merke ich einfach nicht, dass so ein Arbeitstag dann auch rum ist.
00:02:40: Dass man so denkt oh wie kann es denn jetzt schon zwei Uhr sein und irgendwie habe ich doch gerade erst angefangen und irgendwie hab' ich auch nur einen Kaffee getrunken?
00:02:48: Dann ist auf jeden Fall tatsächlich in positiven Sinne das man im Flow ist.
00:02:53: Erst mal auf die Uhr guckt.
00:02:54: Verstehe
00:02:56: ich geht mir auch so... Und wenn man so auf deine berufliche Laufbahn guckt, du hast ja jahrelang auf der Beraterseite gearbeitet und hast dich dann irgendwann entschieden, auf die Kundenseite zu wechseln.
00:03:08: Da tatsächlich wirklich in Eigenverantwortung auch die Systeme beim Kunden betreuen.
00:03:16: Was hat dich denn zu diesem Perspektivwechsel bewogen?
00:03:23: Tatsächlich wahrscheinlich einfach so.
00:03:24: die Neuke und auch der Frust auf der Beraterseite, die ich immer sehr hatte.
00:03:28: Weil man Dinge einfach nicht zu Ende bringen konnte wie man wollte.
00:03:32: Man wollte ja mal viel dann man wollte viel helfen aber am Ende des Tages war man hier auch nur beauftragt durch den Kunden und irgendwann war einfach kein Geld mehr da oder sie haben das einfach nicht mehr so weiter gesehen dass da irgendwie noch nie da ist und dann konnten wir das nie so zu Ende bringen.
00:03:49: Und das war irgendwie so.
00:03:50: der Punkt, wo man dachte, ich will das jetzt auf der anderen Seite von Anfang bis Ende durchspielen und dann auch mal dabei sein.
00:03:59: Spoiler ist, weil bei mir nicht mehr gehofft.
00:04:02: Das ist doch nicht immerhin mit den Grünen.
00:04:05: Also die Realität habe mich da auch eingeholt, dass man einfach diesen Frustern von einer anderen Seite betrachtet oder zu verstehen warum das dann auch so ist
00:04:14: Ja, okay.
00:04:15: Verstehe.
00:04:16: Wir haben ein spannender Gedanke einfach Sachen irgendwie dann auch fertig sehen zu wollen.
00:04:24: Aber gab es denn da eine Begegnung oder eine Erfahrung die du gemacht hast in deiner Arbeit wo du das Gefühl hast dass halt deine Art zur Arbeit nachhaltig verändert?
00:04:36: Es waren bei mir tatsächlich Also jetzt bei der Lampenweltschritte, wo ich auch selber mehr Verantwortung übernommen habe und noch Führungsverantwortung übernomen habe.
00:04:47: Wo es kein Geheimnis ist, dass ich dann gesagt habe, ich brauche hier Coaching dazu, hatte ich selber einfach auch im Reflektieren also das teilweise auch genau dieser Perspektivwechsel.
00:04:57: Ich hab dann ja vielleicht auch gehofft okay, der Perspektivewechsel bringt mir jetzt was... irgendwie so Frust zu haben und habe dann irgendwie aber auch ziemlich schnell gemerkt, dass ich in dieselben Probleme laufe wieder.
00:05:08: Und da waren dann die Art zu arbeiten hat sich dadurch verändert das sich dann einfach feststellte okay bei irgendwie doch dieselben Problemen schalke muss ich da jetzt irgendwie auch anders rangehen und anders mit umgehen und da bin ich dann einfach aus so ein paar Besser zu reflektieren auch von außen oder intern Hilfe geholt und da einfach noch mal bisschen mehr Begleitet zu werden, wie gehe ich jetzt mit solchen Situationen auch um?
00:05:32: Ja.
00:05:33: Das ist ja auch nochmal wieder ein Perspektivwechsel quasi also einmal von
00:05:38: Genau richtig.
00:05:39: das kommt noch dazu wir genau richtig.
00:05:41: aber Ne, das war dann schon so ein großer Schritt wo man merkt okay Ich muss da echt mal anders rangehen
00:05:49: und ich mein großer Schritt ERP Entscheidungen oder ERP Einführung sind immer eine große Nummer ein großer schritt.
00:05:57: Wann hast du denn da das letzte Mal gedacht?
00:06:00: oder gab es den Moment, wo du dachtest irgendwie boah, das ist eine Nummer zu groß?
00:06:05: So.
00:06:06: Und hast du da... hat's da irgendwie einen Ausschlag gegeben, wo Du gedacht hast ja ich packe das jetzt aber trotzdem an?
00:06:14: Tatsächlich nicht!
00:06:15: Also da ist mein Team was sich im Rücken hatte einfach wirklich farbelhaft.
00:06:21: Das sage ich auch immer wieder und nicht so heiße Luft sondern das ist auch wie ich jetzt manchmal in Urlaub gehe Die machen das schon.
00:06:28: Und ich wusste, dass wir das mit unserem Team und Spoilern die MRC dann auch als Team ... Dass wir das schon hinkriegen.
00:06:35: also da ist dann ... Fickt jetzt so gestaged?
00:06:38: Ist es aber nicht!
00:06:40: Dass sich wusste.
00:06:41: Wir haben da auch echt wieder ein Partner an unserer Seite Egal was isst, die würden mit uns da auch durchgehen.
00:06:45: Also das war einfach beides Themen.
00:06:47: Also sowohl unser Team Wir sind ja selber bei der Lampenwelt oder Nur kommen ein großes IT- und ERP-Team.
00:06:55: Das heißt, wir haben selber viele Kompetenzenressourcen, die wir da reinstecken können.
00:07:01: Und Leute, die ihr Herzblut auch irgendwie reinsteckten... ...und genau das gleiche wussten mir auch, dass wir das auf der Erkulana-MAC Seite hatten.
00:07:08: Deswegen hatte ich da tatsächlich wirklich nie so die Sorge!
00:07:13: Okay.
00:07:14: Auch nicht in dem Moment weil Ihr habt ja wirklich einen über Jahre gewachsenes Altsystem im laufenden Betrieb?
00:07:20: Abgelöst, das ist ja so ein bisschen wie eine Operation am offenen Herzen.
00:07:26: Hattest du da irgendwie einen Schritt wo du gedacht hast, ab jetzt gibt es keinen zurück mehr?
00:07:33: Ja das war.
00:07:34: aber wir haben ja schön über Silvester den Cut gemacht und da wusste ich's dann irgendwie.
00:07:38: Da waren viele überschritten.
00:07:43: Dann ging wirklich kein Weg mehr zurück.
00:07:45: Man hatte diese ganzen Daten migriert doch, habe ich mir da irgendwie wahrscheinlich auch gar nicht so wirklich Gedanken drüber gemacht.
00:07:54: Vielleicht war das dann auch irgendwie gut?
00:07:55: Wir waren so richtig im Flow und wir haben alle an einem Strang gezogen.
00:08:00: Und bei der Lampenwelt zu dem Zeitpunkt muss man sagen, wir waren ja auch ein Teil von einem viel größeren Projekt.
00:08:07: also wir haben hier quasi die Shop-Plattform geändert, wir haben Pim Systeme aktualisiert, wir hatten unseren Datenbus aufgesetzt
00:08:15: d.h.,
00:08:15: wir waren dann tatsächlich das letzte Herzstück.
00:08:17: was da irgendwie noch so reingewachsen ist war es zu dem Zeitpunkt auch schon so weit, dass irgendwie ziemlich früh als wir dieses größere Projekt intern tatsächlich losgetreten haben.
00:08:29: Dass ich wusste da gibt's jetzt eigentlich gar keinen Weg zurück mehr weil wir ein bisschen darauf ausgerichtet waren das das EIP jetzt einfach umgezogen werden muss no matter what.
00:08:37: Ja okay aber da würde ich mir jetzt vorstellen das ist wahrscheinlich unglaublich viel Struktur oder Projektmanagement dafür braucht Eine Sicherheit und eine Stabilität noch mit zu gewährleisten, gerade wenn man Multi-Projektmanagement ja quasi da sozusagen betreibt.
00:08:56: Ja auf jeden Fall.
00:08:57: also da haben wir auch sehr viel daran gearbeitet im ERP Projekt die Ja, uns sind Fachabteilungen die Fachbereiche.
00:09:04: Die Anwender Finanzbuchhaltung Einkauf früh mit einzubinden und auch einfach zu bewegen Dinge im ERP selbst zu machen.
00:09:13: also es war von uns immer so ein Ziel zu sagen ihr müsst eure Prozesse verstehen und ihr müsst das auch irgendwie zusammen mit uns bauen und beim testen und dass wir eigentlich versucht haben nicht in einem Prozess vorzugeben, sondern dass sie ihn selber irgendwie erarbeitet haben.
00:09:30: Bis das Onboarding hat ein bisschen länger gedauert in vielen Prozessen aber nach hinten raus hat uns das wirklich geholfen, dass die dann so eine Problemlösungsstrategien auch im Echtstaat dann selber machen konnten oder Einrichtungen.
00:09:41: also gerade in der Finanzbuchhaltung ist es immer so ein Thema, dass selbst die Buchhalter ja am Anfang in einem neuen System immer ein bisschen Sorge haben, etwas einzurechten.
00:09:51: Aber es ist Ihre Hoheit!
00:09:52: Sie müssen den Kontenbahn pflegen und da haben wir versucht sie immer mitzunehmen und zu sagen macht das selber so bis zu einem gewissen Grad und dadurch konnten wir dann einfach auch so ein Projektmanagement-mäßig viel abgeben und das hat dann tatsächlich sehr gut funktioniert dass sie nachher auch sehr schnell selbstständig geworden sind.
00:10:10: Und wir haben ja auch eine gemeinsame Caster, die gemacht zum ERP-Einführung bei euch und da wird so über ein erweitertes Team über Firmengrenzen hinweg geredet.
00:10:23: Was würdest du denn sagen?
00:10:24: Wer waren also deine wichtigsten Verbündeten intern auf Kunden-, auf Partnerseite... Also
00:10:31: genau!
00:10:31: Wir waren tatsächlich ein erweitertes Team oder wir waren ein Team das muss man so sagen.
00:10:38: Alle hatten irgendwie dieselben Rechte, würde ich jetzt mal sagen.
00:10:42: Also es wird da eigentlich gar keine Grenze gezogen.
00:10:45: Der Entwickler von der MRC hat genauso die gleichen Zugriffe bekommen wie das internen Kollege hatte.
00:10:50: also da wurde irgendwie gar nicht unterschiedlich.
00:10:53: Die konnten auf direkten Wege kommunizieren und ja genau so war's dann natürlich auch mit unserem Projektleute auf der Ebene dass wir da immer im engen Austausch standen zu Hochzeiten jeden Tag morgens uns einfach abgesprochen haben und dann war das natürlich der Projektleiter, aber eigentlich auch jeder einzelne andere Person.
00:11:12: Also irgendwie war das Team tatsächlich dann irgendwie so echt eine Teamleistung dass sie dann natürlich kristallisieren sich dann Leute raus die für gewisse Fachbereiche immer sehr gut zusammenarbeiten und das hat erstaunlich gut funktioniert, dass wir nachher auch einfach gesagt haben unsere Entwickler gehen direkt auf die anderen Entwickler zu nicht wie sonst in einem Setup-Dienstleister Und Kunde ist, dass man sagt das geht erst mal über den Projektmanager und der verteilt die Ressourcen.
00:11:37: Das haben wir ganz bewusst nicht getan.
00:11:39: bis zum Thema das Team erweiterte Wertbank Sondern jederzeit konnte jeder jeden einfach anrufen und fragen.
00:11:49: Das klingt cool, genau ich habe es auch gerade gedacht.
00:11:51: Klingt auch sehr smooth.
00:11:53: Ich nehme mal an das war nicht die ganze Zeit smooth.
00:11:55: Es wird auch vermutlich Widerstand gegeben haben könnte ich mir jetzt vorstellen Was war denn so der zäheste Punkt den ihr überwinden musstet?
00:12:04: Der zähste punkt war wirklich nach also die hypercare Phase bei uns.
00:12:09: Wir haben viele Daten dann doch migriert wir haben Aufträge oder Teilbedieferte-Aufträge migriert.
00:12:16: Das hat uns einfach auch mit den Zahlungs-Transaktionen sehr, sehr geschmerzt und bei uns – klar sagt man eigentlich immer so offiziell nach Hyper Care ist, so nach drei Monaten abgeschlossen.
00:12:26: Also für mich war sie das Gefühl erst nach einem Jahr weil wir dann die letzten Reste an Datenmüll denen wir teilweise auch mit rübergezogen haben gerade gezogen hatten.
00:12:38: oder das wird dann irgendwie….
00:12:39: Wir sind ja genau zum ersten, ersten Live gegangen.
00:12:43: Im Juni saß ich noch zusammen mit Kollegen von der MRC und wir haben Lagerwerte korrigiert, und gesamte Posten gerade gezogen.
00:12:51: Das sind dann ja so Sachen die dann auch immer erst im Nachhinein auffallen, dass in einer Buchhaltung irgendwas nicht stimmt.
00:12:56: Zum Anfang ist das... So eine kleine Differenz und über Monate fällt erst auf, dass das dann irgendwie so wegwandert.
00:13:01: Und da mussten wir dann tatsächlich noch mal an den Kern ran und uns das angucken, weil wir einfach ... Sie sind jetzt in der letzten Jahr nochmal gewachsen, aber wir hatten schon ein enormes Datenmenge auf was Anbeständen, die wir rüberziehen mussten.
00:13:15: Also ich würde sagen echt es war dann die Hypercare am Ende, dass wir da irgendwie durchgekommen sind.
00:13:21: Das weiß ich manchmal auch nicht wie wir das gemacht haben.
00:13:22: Es
00:13:25: hat funktioniert anscheinend.
00:13:27: Aber gab es denn zu dem Zeitpunkt oder irgendwo anders mal eine Nacht, wo du wirklich so aus beruflichen Gründen kaum geschlafen hast und was ging dir da durch den Kopf?
00:13:38: Auf jeden Fall das war ein Fulda vor Ort und ich hatte den Rechnerlauf und bin alle Stunde aufgestanden weil wir dann irgendwie die Aufträge kamen.
00:13:48: also wir hatten Performance Probleme und sie kam einfach nicht in der Logistik an.
00:13:53: Das ERP gibt die Aufträge an unsere Externe logistik weiter.
00:13:59: Und es funktioniert da, was irgendwie alles nicht so langsam und sowas immer das morgens die Logistik nicht ausgelastet war.
00:14:05: und dann habe ich tatsächlich wie so ein Baby bin ich alle eineinhalb Stunden also wäre das ERP ein Baby?
00:14:13: Bin ich alle eineinhalb Stunden wirklich auch wach geworden und hab nochmal aufgeguckt, läuft dieser Job noch?
00:14:17: Weil wir so um jede Minute die dieser Routine lief um die Aufträge da jetzt darüber zu schieben brauchten.
00:14:22: Also das waren so Momente wo ich wirklich dachte.
00:14:26: Echt jetzt auch ne?
00:14:32: Gab es denn auch schon mal einen Go Live, den du am liebsten verschoben hättest?
00:14:35: Wo du gemerkt hast das ist jetzt wirklich kritisch und wo ihr dann aber doch wieder rausgekommen seid oder...
00:14:45: Also tatsächlich hatten wir bei dieser Datenkorrektur die ich jetzt da meinte also die wir dann ein halbes Jahr später gemacht haben.
00:14:50: Da mussten mir auch weil wir so rudimentär wieder an die Posten rangegangen sind dass wir gesagt haben wir müssen das System für den Tag abklären, also übers Wochenende Mal So, dann hatten wir alle Geschätzleitung quasi so auf abrufen und da hat man die informiert.
00:15:07: Und wir merkten dann so samstagmorgen... Wir haben mir wie noch mehr Chaos veranstaltet scheinbar gerade und wir wissen es nicht mehr.
00:15:15: also das... Und dann haben wir uns tatsächlich auch dazu entschieden am samstag morgens zu sagen rollback!
00:15:21: Wir haben eine Datensicherung gemacht, wir sind... Es ist mir dann auch schon passiert, ich hab zu kreuzgekrochen, habe gesagt wollten wir nicht, ne?
00:15:28: Und auch nicht aufbiegen und brechen.
00:15:31: Wir rollen das jetzt zurück und versuchen es in dem zweiten Anlauf, einen Wochenende später noch mal und machen nochmal Testlauf.
00:15:37: Also es war tatsächlich auch noch so ein kleines Thema im Projekt, wo ich auch gesagt habe, nee, das lieber nicht bevor wir ... Ja also ja, war
00:15:46: auch... Die Woche drauf.
00:15:48: war's dann okay?
00:15:49: Ich
00:15:49: weiß vielleicht nicht die Woche genau, wenn man nochmal irgendwie das eine natürlich eingetaktet, wann ist denn der Logistik besonders Sinn macht, aber beim zweiten Anlaufen hat das dann funktioniert und war dann aber auch echt mal wieder So ein Effekt hat einem dann doch keiner irgendwie so böse genommen.
00:16:04: Also ich weiß auch, mein Chef habe ich dann angerufen.
00:16:06: der war tatsächlich oben in den Bergen auf einer Alm.
00:16:09: Er hatte erst keinen Netz und ich rief ihn so an wie es war.
00:16:12: Ich musste aber nicht mal kurz informieren darüber.
00:16:15: Nein, aber das war okay ne?
00:16:16: Wenn man sagt nee kann dann eben.
00:16:20: also ich will nächste Nacht gut schlafen nachdem er nicht mehr solche Nächte hatte.
00:16:23: Ich erzählte dann den ersten Tagen noch go live im neuen ERP.
00:16:27: Habe ich da lieber gedacht nie!
00:16:29: Das machen wir nicht nochmal
00:16:30: Ja, kann ich gut verstehen.
00:16:32: Es ist meistens nicht so einfach wie es aussieht vor allem mit viel Abstand.
00:16:37: Definitiv!
00:16:39: Aber was war denn in deiner Laufbahn so dein schönstes Erlebnis?
00:16:44: In Verbindung mit einem IT-Projekt?
00:16:48: Ich glaube da gibt's immer gar nicht so viele und das ist immer nur so... Also in dem Moment sowieso nicht, weil man immer wahnsinnig kaputt ist.
00:16:55: also ob es nun vorher Als Berater war das natürlich, da hat man viel Stress gehabt.
00:17:04: Aber jetzt auch selber... Ich glaube es kommt dann echt immer so in solchen Momenten wie jetzt wenn man reflektiert oder mal irgendwie am Wochenende die Familie fragt was hast du eigentlich für einen Job?
00:17:16: und dann sitzt man da und überlegt ja was habe ich eigentlich für den Job?
00:17:19: Ah, und dann fällt der Mess auf.
00:17:22: Wie cool das eigentlich ist und wie gut es denn doch funktioniert hat und irgendwie so.
00:17:25: Also ich glaube alles in sich ist dann immer ganz spannend.
00:17:31: aber... Meistens ist es dann doch, wenn du merkst die Menschen sind irgendwie dankbar, dass sie ihnen geholfen hast.
00:17:37: Das ist immer so... Die Projekte wo man sagt das passt dann menschlich einfach auch, ne?
00:17:41: So als Robert war ja dann wirklich unser ERP-Projekt, dass wir das mit den Partnern, dass die Zusammenarbeit Spaß gemacht hat.
00:17:48: Dass man irgendwie da war.
00:17:50: Die Leute freuen sich, wenn man kommt oder also als Berater war's dann so, wenn sie schon gesagt, endlich bist du wieder da!
00:17:58: Freut einen ja schon, wenn man merkt, was er braucht.
00:18:03: Also tatsächlich bei uns intern waren das dann so Sätze... Jetzt haben wir es, wir sind eine größere Gruppe, wir haben ja auch das mittlerweile zwei unserer oder die andere Tochter, die Dampemästerin, auch bei uns mit dem ERP.
00:18:17: Wenn dann auch so die Fachabteilungen sagen, können wir denn nicht in den anderen Unternehmen noch mal BC einführen.
00:18:22: Also was da noch da ist, weil man dann außen weg so wünscht.
00:18:25: So schlecht scheinen wir uns doch gar nichts zu machen.
00:18:28: wenn Leute sich das schon wünschen nachdem auch Anwanderer erst immer so denken, na das möchte ich jetzt gar nicht so gerne.
00:18:36: Aber es kommt immer sehr viel Zeit versetzt.
00:18:37: also das muss man sich halt... Ich glaube darauf zieht's ja vielleicht ab ne?
00:18:41: Das ist das was ich in ERP-Projekten halte.
00:18:44: Der Erfolg, der ist nie sofort spürbar.
00:18:47: Sondern er ist echt eher so.
00:18:49: ja später merkt man so jäh guckt jetzt hat sich das enttiert weil wir können das schnell mit einem klick machen.
00:18:57: den Effekt den merkst du meist einfach nicht in der ersten Woche und auch nicht in den ersten sechs Monaten sondern eher zwölf Monate und länger
00:19:07: Und man braucht ja auch ein bisschen persönlichen Abstand dann, um das überhaupt noch zu merken.
00:19:11: Ich kann mir vorstellen, dass du wahrscheinlich direkt wieder mit neuen Themen, da gibt es neue Features oder andere neue Projekte, mit denen man zu tun hat und dann hat man das fast schon wieder vergessen.
00:19:25: Da hilft vielleicht einmal mit Abstand der Blick zurück und zu sehen was ging vorher nicht?
00:19:31: Ja,
00:19:32: definitiv!
00:19:34: Okay.
00:19:35: Und ihr habt ja jetzt wirklich eine moderne cloudbasierte ERP-Software im Einsatz, was würdest du denn sagen?
00:19:42: Was hat sich da in dem Alltag deines Teams oder für euer Businessspürver verändert?
00:19:48: Wahrscheinlich hat es sich für das... Also außer der Anwendung auch für das Business gar nicht so viel verändert, was aber auch ein Ziel ist.
00:19:56: Mein Ziel ist ja auch bei ERP-Systemen oder wenn sich da irgendwo eine Schnittstelle angeschlossen wird, sag ich immer so Ja wir sind ja auch ein ERP System.
00:20:03: Wir sind im Hintergrund und wir sind eben nicht der Shop!
00:20:04: Wir wollen eigentlich auch nicht wow mit Feuerwerk sein und wir wollen funktionieren, wir wollen stamm hier laufen Und eigentlich ist es auch das was für's Business deswegen klar wussten sie sich an die neue Oberfläche gewöhnen aber am Kern waren es die selben Protesse.
00:20:20: also das ist so ein bisschen... Übersichtlicher zu gestalten, die Daten aufzuräumen.
00:20:26: Sie mehr zu empowern Dinge dann hier und da selber zu machen was vorher nicht ging.
00:20:30: Hier habt ihr irgendwie die Einrichtung und ihr könnt das jetzt auch selber gestalten.
00:20:37: Das hat sich verändert.
00:20:40: für unser IT-Team sind wir natürlich ein wesentlich mehr State of the Art.
00:20:47: Also man hat jetzt mit der Business Central Umgebung wesentlich Mehrmöglichkeiten, da auch nachher jetzt irgendwie KI in die Entwicklung mit einzubauen und man geht einfach deutlich mehr mit der Zeit.
00:20:57: dadurch dass wir häufiger upgraden müssen haben wir das auf jeden Fall auch mit drin.
00:21:03: also da waren vor allen Dingen die Entwickler dann sehr, sehr aufgeregt.
00:21:07: Sie sagten, das ist jetzt tatsächlich nicht mehr so als würde man... Na also wir hatten vorher eine Nacht, das war ja noch ein bisschen mit Rechenschiebe arbeiten.
00:21:17: manchmal wenn man das vergleichen hat und jetzt kann man wirklich ganz vorne mitspielen.
00:21:21: Das finden sie dann doch sehr toll.
00:21:26: Zusammenfassend!
00:21:28: Danke schön.
00:21:31: Was ich noch spannend finde, ist gerade weil du ja IT-Projekte wirklich so von beiden Seiten des Tisches kennst.
00:21:38: Man bekommt eigentlich immer Angebote da stehen Funktionen drin, da stehen Preise drinnen, da steht vielleicht auch Meilensteine drin.
00:21:46: Aber ist das dann was, was wirklich am Ende entscheidend ist oder was würdest du sagen?
00:21:51: Was entscheidet wirklich über den Erfolg oder der Scheitern eines IT-Projektes, was garantiert in keinem Lastenheft drinsteht.
00:21:59: Am Ende ist es dann doch die Transparenz und die Ehrlichkeit, die dann irgendwie mit spielt.
00:22:03: Also genau auch an... Viel sieht man es auch schon in Angeboten, auch zu anderen Themen die ich auch schon jetzt irgendwie auf dem Tisch hatte.
00:22:11: Wenn man das mal irgendwie vergleicht und dann kriegt man sehr günstige Angebote und weiß ja schon, dass kann zur Hälfte... Die Hälfe kann da eigentlich nicht mit eingepreist sein wo man sagt Ja, das macht jetzt auch keinen Sinn.
00:22:24: Dann lieber offene ehrlich reingehen und sagen ja, das wird auch das und das kosten also da etwas zu versprechen nur weil man's günstiger haben möchte.
00:22:39: Es ist wichtig eigentlich auch, dass ein Anbieter dann nicht runtergeht nur wenn man sagt das es mir zu teuer Das ist ja auch super wichtig.
00:22:49: Also nur wenn man sagt, ihr seid mir jetzt so teuer macht das anders und plötzlich kriegt man Angebot mit einem günstigeren Preis.
00:22:54: Das geht gar nicht.
00:22:55: also es wird auch nicht funktionieren.
00:22:57: Man weiß ja auf der anderen Seite sind Leute die... also gut das weiß ich dann ja auch noch mal von der einen Seite.
00:23:01: auf der andere Seite sind da Leute die auch bezahlt werden möchten Und die motiviert es auch nicht unbedingt.
00:23:05: dass ist nämlich etwas was ich auch selber erfahren habe wenn ich immer mitbekomme meine Leistung günstiger verkauft wird.
00:23:12: Das Muschi wird auch derjenigen, der für mich arbeitet ja auch nicht unbedingt da irgendwie was zu leisten und dann ist es auch teilweise echt weniger was man dann faktarklich einfach verhandelt als dass man ja dann auch ein bisschen Vertrauen in die Sache setzt.
00:23:29: also klar braucht einen Rahmen unvertraglich oder so.
00:23:31: aber irgendwie habe ich mal meine Erfahrung ist hier mehr SLAs Themen und Sachen man festgelegt hat, umso weniger trauen sich Leute.
00:23:44: Und sind dann halt flexibler.
00:23:45: Also klar muss ein Rahmen gesteckt werden der soll auch klar sein aber an dem müssen sich irgendwie alle frei bewegen können und nur dann können wir alle ihr Maximum liefern.
00:23:54: also auf Berater- und auf Kundenseite.
00:23:56: Ja ich habe gerade schon gedacht irgendwie wann hast du das eigentlich das erste mal gemerkt?
00:24:01: ob noch auf der Berater oder auf der Kundenseite?
00:24:04: Das klingt ja nach Beidem gerade so.
00:24:09: Definitiv auch bei dem beziehungsweise.
00:24:10: ich glaube es war auch genauso ein Frust, jetzt müssen wir das rausarbeiten.
00:24:13: genau sind für einer dieser Frustpunkte wo ich sage ich hänge hier immer und arbeite nach und sitze dann auch grade.
00:24:19: Ich war ja vorher weniger in den Projekten als mehr in der Genau in dieser Hypercare Phase drin weil ich in der Bedankskunden betreuend war.
00:24:27: klar bin ich in den Projekt vorher dann immer schon mit gelaufen Als auf der Beraterseite Aber hab dann viel immer mit dem Mist zu tun gehabt, die da ist ein Projekt was mir so rübergeworfen wurde.
00:24:38: Das kann ja nicht sein, dass das dann irgendwie bei mir immer landet.
00:24:42: und dann ist es auch noch so, dass man damit bekommt, dass sich so Fifty-Fifty drauf einigt, dass dann gar nichts ganz bezahlt wird.
00:24:48: Das meinte ich jetzt genauso weh.
00:24:49: Und dann dachte man mal so toll!
00:24:50: Jetzt habe ich mich hier voll den für aufgerissen... ...und jetzt wird das aber nicht mehr bezahlt weil irgendwie das keiner gesehen hat ne?
00:24:58: Also solche Sachen.
00:25:00: Ja, waren bei mir einfach aus der Fuß ehrlicherweise.
00:25:04: Und dann nur weil das von Anfang an nicht gesehen wurde oder
00:25:10: die unterschiedlichen Perspektiven zu sehen.
00:25:15: Als du zur Lampenwelt gegangen bist, bist du ja auch von der ARP Entwicklerin zum Director IT Business Operations aufgestiegen.
00:25:26: Ist da was, wo du sagen würdest?
00:25:28: Da hast du etwas gewonnen oder vielleicht auch was verloren.
00:25:31: Wie empfindest du diese unterschiedlichen Rollen für dich?
00:25:36: Ich habe auf jeden Fall verloren das ich was erschaffe.
00:25:40: also es ist jetzt noch schwieriger was sich jetzt vorhin sagt dann so mal zu reflektieren.
00:25:44: Was hab' ich denn überhaupt gemacht heute.
00:25:46: Dann sitzt man abends daran denkt so ja toll ich habe zwanzig E-Mails geschrieben so ungefähr Das.
00:25:53: Jeder, der jetzt Entwickler ist kennt das.
00:25:55: Dass man irgendwie so denkt ich drück auf den Knoch von irgendwas passiert.
00:25:58: So dieses Erfolgserlebnis ist mir natürlich dann irgendwie nicht mehr so nicht vergönnt.
00:26:02: Ich kann es aber danach empfinden.
00:26:06: Aber auf einer anderen Seite habe ich natürlich gewonnen dass sich... Das haben ja nicht viele, die entwickeln sich die Leute nicht sondern steigen eher von oben ein.
00:26:17: Ja, dass ich das mitbringe und dann hier und da auch Verständnis dafür aufbringen kann.
00:26:21: Und dass ein bisschen besser kommunizieren kann in meiner Position... ...und an die anderen Direktoren oder ans See-Level.
00:26:31: Das ist ja auf jeden Fall nicht verkehrt, dass man das so ein bisschen mit reinbringen kann.
00:26:34: Ich bin da jetzt auch tatsächlich ja... irgendwie bin ich ja in die Position gefallen quasi weil wir eine Vakanz da hatten oder so.
00:26:45: Dann habe ich gesagt okay für fürs Team.
00:26:48: Ich mache das noch für ihn versinnend, dass man so weiterarbeiten kann weil wir ins Team einfach eine sehr gute Einheit sind.
00:26:56: Ja cool und wenn du jetzt so zurückguckst nach all deinen Erfahrungen die du so gemacht hast?
00:27:02: Wenn du jetzt nochmal die zwanzigjährige Betty vor dir hättest was würdest du ihr mitgeben bei dem was vorher liegt?
00:27:08: Joa ich würde ihr mit geben Eigentlich doch, das wird schon.
00:27:14: Also tatsächlich ist jetzt nichts dabei wo ich sage bräuchlich irgendwie so, dass klar hätte man an Dinge anders machen können.
00:27:22: aber sie gehören auch irgendwie voll und ganz dazu.
00:27:25: Also gerade in der Beraterzeit sind da Tränen oder auch jetzt... Ich habe mehrfach in meinem Berufsleben geweint und alleine unvorleuten.
00:27:37: Ist gut, ob es druck ist oder bis danach irgendwie entscheidend war.
00:27:42: Das sind natürlich Sachen die passieren und ich glaube wenn man nicht so emotional wird auch nicht davor scheuen emotional zu werden.
00:27:51: aber das zeigt ja auch wie wichtig ein Sache sind und dass man selber das als Signal nimmt.
00:27:55: klar Bin ich da, glaube ich auch besser drin geworden das irgendwie zu verarbeiten auf jeden Fall.
00:28:02: Aber es passiert immer noch mal dass man so merkt völlig ausweglose Situationen aber auch ja... Das gehört dazu.
00:28:09: und irgendwie es gibt kommen immer andere Phasen.
00:28:11: So dass wir uns einfach durch Beisen weitermachen.
00:28:17: Und man weiß glaub ich schon ganz gut selber was Vereinen selber das Beste ist.
00:28:23: also das ist es einfacher.
00:28:25: Mein Wechsel damals war auch irgendwie relativ kurzfristig entschieden In meinem Umfeld teilweise Leute sind irgendwie so umgefallen.
00:28:32: So wie kommst du jetzt zu der Entscheidung, wenn es war?
00:28:34: Nächstes ist aber für mich die richtige Entscheidung und war's auch.
00:28:38: Und sowas bei anderen Themen dann auch.
00:28:39: Ich glaube das Bauchgefühl ist noch immer das Richtige.
00:28:42: Ja!
00:28:46: Du bist ja mit Herzblutaltillerin würde ich sagen.
00:28:49: Das konnte man spüren hier in diesem Podcast.
00:28:52: Aber wenn du nicht in der IT tätig wärst was würdest du denn machen?
00:28:58: Nicht in der I.T.. Ja, das weiß ich auch nicht.
00:29:01: Also eigentlich wollte ich ja immer... Ich glaube, ich werde trotzdem im Handel.
00:29:04: Ich wollte eigentlich immer gerne zu Rossmann.
00:29:06: Auch wenn wir jetzt hier keine Werbung machen haben.
00:29:07: Aber ich wollte mal gerne bei Rossmann arbeiten und auch in den Laden.
00:29:13: Nee, ich glaube ... Wenn es der NC zugelassen hätte, ganz ehrlich wäre ich glaube bei Politikwissenschaften gelandert und wäre irgendwie eher in diese Richtung gegangen.
00:29:23: Tippe ich mal was da war.
00:29:25: Aber wenn ich darüber nachdenke auch gar nicht so anders ist.
00:29:27: also ich habe ja nachher Wirtschaftsinformatik studiert und das ist viel mit Strukturen und irgendwie ist es auch sehr ähnlich.
00:29:35: Ich denke dass es in die Richtung eher gegangen wird wäre etwas ähnlich stressig gewesen wäre, denke ich dann immer.
00:29:40: Also es war auch nicht viel besser geworden
00:29:43: auf jeden Fall das glaube Genau.
00:29:47: Und dann habe ich noch eine Bitte zum Schluss, wenn wir jetzt an unsere Hörer denken die gerade vielleicht vor einer eigenen ERP-Transformation stehen oder Einführung stehen.
00:29:58: gibt es etwas was du denen mitgeben kannst?
00:30:01: Vielleicht eine konkrete umsetzbare Sache die du wirklich hilfreich Fändest oder wo du auch froh gewesen wärst, wenn du das vorher gewusst hättest?
00:30:12: Ich glaube tatsächlich wieder.
00:30:13: Sache Bauchgefühl.
00:30:14: Das klingt immer so aber ich glaube am Ende des Tages, wenn ich jetzt zwei oder auch zwei Anbieter vor der Nase hab die absolut gleich sind irgendwie lass das Bauch gefühlen scheinen wer mit wem ist es dann für dich?
00:30:27: wie magst du lieber?
00:30:27: das klingt jetzt irgendwie ein bisschen Aber am ende ist es ein sehr sehr intensives Projekt und eine sehr intensive Zeit die Du hast.
00:30:33: und da sind einfach schon viele Projekte wenn man sich so mal umhört genau daran gescheitert, weil diese Projekte leben dann vor der Extrameide die alle gehen.
00:30:42: Das können wir nicht alles sagen.
00:30:43: Also das ist ein Projekt funktioniert einfach nicht von acht bis sechzehn Uhr und dann gucken wir alle mal.
00:30:51: also da muss es Phasen geben wo gewisse Leute bisschen mehr machen.
00:30:57: Alles eine Balance, wir müssen auch alle aufeinander aufpassen.
00:31:00: Es war jetzt nicht so dass wir ständig nicht durchgestapft haben, das sage ich nicht.
00:31:02: aber natürlich muss es mal sein und das klappt einfach nur wenn man jemanden hat mit dem man auch wirklich anrufen kann und am besten auch einen Partner wo man den man auch weinen anruffen kann.
00:31:13: So muss man sich das mal irgendwie vorstellen.
00:31:16: Ja, ich habe vor Jahren tatsächlich auch mal eine erstaunliche statistische Zahl gefunden.
00:31:23: Nämlich dass man mit einem IT-Partner... Dass das manchmal länger ist als die durchschnittliche deutsche Ehe und auch da ist ja Obacht geboten bei der Partnerwein würde ich sagen.
00:31:35: Und sogar noch mehr Geld jetzt im Falle von eher vielmeist dabei.
00:31:38: insofern sollte man das sehr genau ausgehen.
00:31:42: Aber es wird dran.
00:31:45: Man sollte natürlich da irgendwie anders rangehen, aber es funktioniert dann einfach nicht.
00:31:49: Wenn man kennt das ja auch, man antwortet dann doch den Leuten lieber, die man schneller ist.
00:31:56: Ja auch liegt ja einfach bisschen alles Menschen und gerade bei solchen Sachen wird ein auch die KI zweihätsig Thema oder über all Thema grade.
00:32:03: Gerade bei solchen Sachen wird uns die KI einfach nicht ersetzen weil da dass gerade im Bereich ERP Systeme ist es ja noch wieder mal so eine Sache.
00:32:11: Da müssen wir immer rauf schauen.
00:32:12: Wir müssen sicherstellen, dass die Daten alle richtig sind Prozesse irgendwie da erschaffen, die dann auch wirklich sicher sind.
00:32:20: Und da sind wir Menschen da drin und für Menschen müssen dann irgendwie miteinander auskommen.
00:32:25: Ein wunderbares Schlusswort.
00:32:27: Bette, ganz vielen lieben Dank dass du heute unser Gast warst und Danke schön.
00:32:34: Gerne gerne hat Spaß gemacht.
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